Der demografische Wandel gilt heutzutage neben dem Klimawandel als eine der bedeutendsten Herausforderungen für Europa und seine Regionen. Niedrige Geburtenraten und Abwanderung sind ursächlich für einen Rückgang der Bevölkerung in vielen Regionen.

Zudem wird bis zum Jahr 2030 jede dritte Person in der EU 60 Jahre oder älter sein. Insbesondere in ländlich geprägten und peripher gelegenen Räumen Europas sind die Folgen des demografischen Wandels bereits heute spürbar. Tendenziell wird der ländliche Raum auch künftig überproportional von Bevölkerungsrückgängen betroffen sein.

Es ergeben sich zunehmend Hindernisse bei der Sicherstellung öffentlicher Dienstleistungen bei sich gleichzeitig regional verändernden Anforderungen. Regionen benötigen einen geeigneten Rahmen, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen und um auf die Veränderungen in Folge des demografischen Wandels reagieren zu können. EURUFU (European Rural Futures) möchte diesen Rahmen schaffen.